Soeben habe ich eine beeindruckende Technologie gesehen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Und ich denke, sie ist sogar im Unterricht und der Legasthenieförderung bei älteren Legasthenikern gut einsetzbar:
Die Firma Livescribe hat bereits vor einigen Monaten seinen elektronischen Stift vorgestellt: Dieser merkt sich nicht nur, was geschrieben und im entsprechenden Zusammenhang gesagt wird, sondern ermöglicht auch die Nutzung verschiedenster kleiner Programme, für die man sich selbst auf Papier seine Benutzeroberfläche zeichnen kann. Das mag zunächst kompliziert klingen – im Video von Robert Scoble (siehe unten) wird dies aber auf beeindruckende Weise demonstriert.
Für Legastheniker sehe ich die Chance insbesondere darin, dass sie bei Unterrichts-/Vorlesungsmitschriften sowohl gleichzeitig Stichworte aufschreiben als auch ihre eigene oder die Stimme der Lehrerin/des Lehrers gleichzeitig speichern können. Dies ermöglicht ihnen zuhause eine einfache Wiederholung – anhand ihrer eigenen Notizen unterstützt durch den auditiven Kanal. Die immensen Möglichkeiten, die in dieser Technologie stecken, lassen sich nur erahnen.
Kennt jemand dieses Gerät bzw. hat es sogar schon ausprobiert und mag hier einige Erfahrungen teilen?
Auf dem im Februar 2010 bei der UNESCO in Paris veranstalteten
Paarweises Lesen (in der englischen Fachliteratur unter Paired Reading zu finden) scheint eine effektive Möglichkeit zu sein, bereits junge Leserinnen und Leser gemeinsam mit ihren Eltern zu mehr Lesekompetenz zu verhelfen. Studien der Universität in Kent zufolge sollen bereits 15 Minuten Paired Reading pro Tag die Lesegeschwindigkeit und -flüssigkeit verbessern (Shaywitz 2003).


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Die Crux mit den Endungen
Dass lese-rechtschreib-schwache Kinder dadurch aber einen Vorteil beim Lernen von Latein haben, ist ein gefährlicher Trugschluss. Mehr lesen »