Video: ABC visualisiert

Ein wunderschön gemachtes Video, um das ABC zu lernen – leider auf Englisch, aber eine tolle Idee.

The Alphabet 2 from n9ve on Vimeo.

Tipp von Stephany Koujou auf Twitter

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Buchvorstellung: LRS – Legasthenie in den Klassen 1-10 (Naegele, Valtin)

Die beiden Bände LRS – Legasthenie in den Klassen 1-10 von Ingrid Naegele und Renate Valtin gelten als Standardwerke der deutschen LRS-Forschung. Im ersten Band, der mittlerweile in der 6. Auflage erschienen ist, stellen die Herausgeberinnen die theoretischen Grundlagen des aktuellen Forschungsstandes dar insbesondere zu Frühdiagnose und Förderung beim frühen Schriftspracherwerb. Durchaus kritisch und nachvollziehbar wird in diesem Zusammenhang auch die Diskussion um die Definitionen hinter den Konstrukten von Legasthenie und LRS gewürdigt. Im zweiten Band werden praktische Umsetzungsmöglichkeiten für Schule und (externen) Förderunterricht aufgezeigt, die von zahlreichen namhaften Wissenschaftlern (z.B. Gerheid Scheerer-Neumann, Barbara Gasteiger-Klicpera und Christian Klicpera, Peter May) erläutert werden.

Beide Bände bieten fundierte Grundlagen für interessierte Legasthenietrainer und besonders für Lehrkräfte, die sich näher mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten beschäftigen und Anhaltspunkte für Diagnose und Fördermöglichkeiten in ihrem Unterricht erhalten möchten.

Weitere Informationen: Inhaltsverzeichnis Band 1, Inhaltsverzeichnis Band 2, Bestellmöglichkeit beim Verlag

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Spotting Mistakes (Methodensammlung)

Eine gute Möglichkeit zum Training des Lesens (und Rechtschreibens) ist es, lese-rechtschreibschwachen Kindern bewusst Texte mit Rechtschreibfehlern (z.B. differenziert nach bestimmten Fehlerschwerpunkten) vorzulegen mit der Aufgabe, die Fehler zu finden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kids oft einen großen Ehrgeiz dabei aufbauen dann auch endlich mal “den Rotstift” einsetzen zu dürfen. Beachten Sie dabei aber bitte, dass diese Methode nur für Kinder geeignet sind, die bereits ein gewisses Abstraktionsvermögen für Fehler entwickelt haben, damit sich durch eine wiederholende Bearbeitung derselben Fehler diese nicht einschleifen.

Materialsuche: Nutzen Sie für die Texte Schultexte aus dem aktuellen Englisch-Schülerbuch (oder einem altersgemäßen Schülerbuch eines anderen Verlages) und binden Sie Wörter ein, die der Schüler selbst bereits gemacht hat. Dadurch können Sie Ihr Kind besonders loben, wenn es seine “eigenen” Fehler findet.

Variante: Als Differenzierungsmaßnahme im Unterricht lassen Sie nicht-beeinträchtige Sitznachbarn Fehlertexte schreiben und diese gemeinsam mit dem lese-rechtschreibschwachen Mitschüler bearbeiten. Nicht entdeckte (aber eigentlich bekannte) Fehlerwörter sollten in einer Lernkartei gesammelt werden.

In der Materialsammlung stelle ich in loser Folge kleine Methoden und Ideen für den (Förder-)Unterricht mit lese-rechtschreibschwachen Kindern vor.

Foto: (C) M_Glauco, Fotolia.com

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Neuer Artikel zu LRS/Legasthenie und Binnendifferenzierung in der Schule

Für die pädagogische Fachzeitschrift “Schulpädagogik heute” habe ich einen Artikel verfasst zum Thema Diagnose, Binnendifferenzierung und Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten in der Schule. Der Artikel richtet sich primär an Lehrkräfte, die Kinder in ihrem Regelunterricht fördern möchten.

Den Artikel können Sie in voller Länge hier lesen.

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Vorstellung: “Die Top 500 der englischen Vokabeln”

Im letzten Artikel habe ich noch den Ansatz vorgestellt, die englischen sight words zu trainieren, um mit lese-rechtschreibschwachen Kindern schnelle Erfolge im Englischunterricht zu erreichen. Ein Leser wies mich dann auf eine sehr interessante Neuerscheinung aus dem AOL-Verlag hin: Mit Bert Kerstins “Die Top 500 der englischen Vokabeln” können Kinder genau diese Wörter trainieren.

Kerstin hat dabei – nach Wortarten getrennt und auf Basis von Häufigkeitszählungen des British National Corpus – die häufigsten Wörter ausgewählt und in zahlreiche verschiedene Übungsformen integriert. Höchst vielversprechend scheint dabei, dass die Übungen zunächst die wichtigsten Wörter isoliert trainieren, später dann aber in Verbindung mit ihren Kollokationen nochmals verstärken und in ihrem Anwendungszusammenhang sichern. Für ein langfristiges Abspeichern und erfolgreiches Abrufen dürfte sich dies als höchst sinnvoll erweisen. Durch Partnerübungen ergibt sich auch die Möglichkeit, die Arbeitsblätter zur Auflockerung im normalen Englischunterricht einzusetzen. Kerstin betont ebenfalls die Möglichkeit, das Material z.B. zur Binnendifferenzierung oder in Freiarbeitsphasen zur Verfügung zu stellen.

Dementsprechend eine empfehlenswerte Materialsammlung.

Weitere Infos: Leseproben/Musterseiten finden Sie auf der Verlagshomepage.

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Ein Training englischer “sight words” (Download)

Der amerikanische Arzt Edward D. Dolch stellte bereits in den 30er Jahren eine Liste von Wörtern zusammen, die im Englischen sehr häufig vorkommen, aber auch von Kindern ebenso häufig falsch geschrieben werden. Ein Teil dieser Wörter zeichnete sich auch dadurch aus, dass ihre Grapheme und Phoneme oft keine eindeutige Zuordnung erlauben (schwache Graphem-Phonem-Korrespondenz) und somit besonders bei lese-rechtschreibschwachen Kindern für Schwierigkeiten sorgen.

Dolch trainierte mit den ihm anvertrauten Kindern diese schwierigen Wörter und automatisierte ihren Abruf. Heutzutage spricht man hierbei von sight words, also Wörtern, deren Bedeutung und (teils von der Schreibweise abweichende) Lautung unmittelbar beim Sehen der Buchstaben aus dem Gedächtnis abgerufen werden kann.

Download: Ein Training von English Sight Words

In einem Download habe ich Ihnen alle sight words von Dolch’s Liste zusammengestellt: einmal im PDF-Format und einmal als veränderbares Word-Dokument. Wenn Sie die Liste im Unterricht bzw. in der Förderung einsetzen, würde ich mich freuen zu hören, welche Methode Sie dabei nutzen und ob es Ihren Kindern einen Nutzen bringt.

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  • Dieser Blog beschäftigt sich mit der Förderung legasthener oder lese-rechtschreib-schwacher Englischlerner. Hier sollen Lösungen für LRS-Schüler/innen und deren Trainer/innen und Lehrkräfte vorgestellt und diskutiert werden.