Neue Veranstaltungen in der 2. Jahreshälfte

Gerade habe ich meine Veranstaltungsseite aktualisiert, im Herbst bin ich wieder häufiger wegen LRS und Englisch unterwegs. Hier in Kurzform:

  • 25. September: Pädagogische Woche Oldenburg
  • 27. September: Fachforum Englisch in Kirchhain
  • 11. Oktober: Göttinger Kongress zu Legasthenie/Dyskalkulie
  • 8. November: Interdisziplinäre Fachtagung des Legasthenie-Landesverbandes Hessen in Gießen

Für den Rest des Jahres kann ich leider keine weiteren Vorträge/Workshops annehmen, würde mich aber freuen, möglichst viele Interessenten auf einer der Veranstaltungen oben zu treffen! :-)

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Vorstellung: “Deutsche Sprache spielend lernen” von Hahnemann/Philippi

Titelbild: "Deutsche Sprache spielend lernen"Theoretisches Wissen um bestimmte sprachliche Strukturen bzw. den Umgang mit diesen sind (leider) nicht immer einheitlich bei allen vorhanden, die sich hauptberuflich mit dem Thema “Sprache” beschäftigen: Logopäden, Erzieher, Deutsch- und Fremdsprachenlehrkräfte, Legasthenietrainer und und und … Bei einer Recherche zu einem eigentlich anderen Bereich bin ich dann eher durch Zufall auf dieses schöne, kompakte Büchlein “Deutsche Sprache spielend lernen” von Suzan Hahnemann und Jule Philippi gestoßen. Und es hält tatsächlich, was der Name verspricht: Jedes Kapitel beschäftigt sich mit einer grammatischen Oberkategorie der deutschen Sprache (z.B. Phonetik und Phonologie, Syntax, Pragmatik) und stellt die sprachpraktische Theorie sowie die damit verbundenen Fachbegriffe einfach und verständlich anhand griffiger Beispiele vor. Anschließend finden sich Spiele, mit denen sich genau diese Sprachkategorien üben lassen bzw. Sprachbewusstheit bei Schülerinnen und Schülern (und auch Studenten sowie Fachkräften) fördern lässt.

Fazit: Es ist damit ein sehr praktisch orientiertes Nachschlagewerk zur deutschen Sprache mit einer schönen Balance von Theorie und Praxis, auf das man ständig zurückgreifen kann (und sollte) – auch für die LRS-Förderung bestens geeignet.

Weitere Infos: direkt vom Verlag, Interview mit der Autorin

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Übersicht der Englisch-Förderkonzepte

Übersicht LRS-Englisch-FörderprogrammeAuf diesem Blog stelle ich immer wieder Material zur LRS-Förderung in Englisch vor – und zwar neben denen anderer Autoren auch im vergangenen Herbst mein eigenes: wordly.

Letztens wurde ich in einer Veranstaltung gefragt, was ich denn von anderen Konzepten halte. Und ich kann offen sagen: Die meisten davon sind wirklich wunderbar auch zur Förderung geeignet! Und je nach dem, wie Sie selbst gerne arbeiten, ist das eine Konzept besser für Sie geeignet (auch besser als wordly! :-) ) als ein anderes. Daher habe ich mich einfach mal drangesetzt und stichwortartig zusammengestellt, was die einzelnen, aktuell in Deutschland auf dem Markt erhältlichen Förderkonzepte ausmacht, und welche demnach dann möglicherweise besser für Sie geeignet sind. (Diesen Beitrag würde ich auch immer wieder gerne erweitern, sobald es etwas Neues gibt. Schreiben Sie mir in den Kommentaren oder per Mail einfach, sobald Sie etwas finden, das noch nicht aufgeführt ist!)

Die Reihenfolge ist alphabetisch und stellt daher keine Ränge im Sinne einer Hitliste dar! Voraussetzung für die Aufnahme ist jeweils, dass das Konzept nicht nur einzelne Methoden oder Unterrichtsideen vorstellt, sondern komplett eingesetzt und damit ein Trainingsprogramm in Gänze darstellt. (Weiteres Fördermaterial mit einzelnen Methoden finden Sie auch in meinen Empfehlungen!)

  • Alfi und Betty (Günther Nieberle): mehrere Produkte basierend auf dem Förderkonzept von Günther Nieberle; Grundlage der Förderung ist ein Grundwortschatz der häufigsten Wörter (auch auf Basis anderer Förderkonzepte); Aufbau von Phonem-Graphem.Korrespondenzen und Aussprache (ausgehend von Phonemen) auch anhand Kontrastierung und Analogiebildung mit deutschen Begriffen – Preis: ab 35,-, Link zur Website
  • Englisch richtig schreiben – leichter lesen (Christiane Buda): Konzept mit Workbook-Charakter (64 Seiten), d.h. es wird direkt im Buch gearbeitet; strukturierte Vorgehensweise aufgeteilt auf mehrere Wochen Training; Einsatz ab 2. Lernjahr möglich; Aufbau von Graphem-Phonem-Korrespondenzregeln, kurze Diktate zur Festigung – Preis: 19,80, Buch auf amazon.de
  • Fit in Englisch trotz LRS (Bert Kerstin): zwei Förderhefte (120 Seiten), die jeweils sich auf Konsonanten und Diphthonge bzw. auf Vokale konzentrieren; Eingangstest dient zur Diagnose, was schon beherrscht wird, Weiterarbeit mit methodischen Arbeitsblättern folgt darauf entsprechend; nicht vorstrukturiert, Auswahl erfolgt auf Basis der Diagnose bzw. besonderer Schwierigkeiten; Aufbau der häufigsten Graphem-Phonem-Korrespondenzen anhand eines Grundwortschatzes – Preis: 35,90 für beide Hefte, Link zur Website
  • The Easy English Programme (Ursula Dorsch, Johannes Dreßler): strukturiertes Förderkonzept (440 Seiten) zum Aufbau von Graphem-Phonem-Korrespondenzen sowie Grammatiktraining (alle wichtigen Themen der weiterführenden Schulen); Beginn ab 5. Klasse möglich; 38 schulbegleitende Stunden; Festigung der Schreibweisen anhand motivierender Null-Fehler-Grenze – Preis: 199,-, Link zur Website
  • wordly Trainingskonzepte (David Gerlach): Basis sind die 300 häufigsten Wörter des Englischen, verknüpft mit Festigung der Graphem-Phonem-Korrespondenzen; Rechtschreibtraining (ca. 360 Seiten) wissenschaftlich evaluiert, sehr strukturiert aufgeteilt nach 30 Wochensitzungen; Lesetraining (ca. 430 Seiten) flexibel einsetzbar mit Lesestrategientraining, Ausspracheförderung und Übungen zur phonologischen Bewusstheit; Spiele und Motivationsstrategien zur Förderung von Motivation und Konzentration; Einsatz ab 5., eher 6. Klasse – Preis: 98,- für Rechtschreib- oder Lesetraining, EUR 159,- für beide Konzepte gemeinsam, Link zur Website
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Download: Unregelmäßige Verben sortiert nach Bildung/Phänomen

Eine Workshop-Teilnehmerin hat mir freundlicherweise eine Liste zur Verfügung gestellt, die ich hier veröffentlichen darf: Diana Dimitrov vom Montessori-Zentrum in Hofheim hat sich die Mühe gemacht, alle wichtigen unregelmäßigen Verben nach ihrer Bildung bzw. nach Ähnlichkeiten zu sortieren. So können Sie gebündelt besser gelernt werden – insbesondere von lese-rechtschreib-schwachen Englischlernern.

Die Datei können Sie sich hier im veränderbaren Word-Format herunterladen.

Vielen Dank an Frau Dimitrov für das Zusenden und die Erlaubnis, es allen interessierten Lesern zur Verfügung stellen zu dürfen.

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Vorstellung: “I can make it! Englischunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten” (Haß/Kieweg)

Cover von "I can make it"Langsam aber sich finden Lernschwierigkeiten Einzug in die fachdidaktische Diskussion der Fremdsprachenforschung. Die beiden Fachdidaktiker Frank Haß und Werner Kieweg haben jetzt mit ihrem praxisorientierten Buch “I can make it!” ein Werk vorgelegt, dass im Grunde eine eigenständige Didaktik für lernschwache Schülerinnen und Schüler vorsieht – im Rahmen eines regulären Englischunterrichts. Entsprechend ist das Buch auch aufgebaut: Es beginnt mit einer Darstellung der möglichen Ursachen für Lernschwierigkeiten und kontrastiert diese im Anschluss mit den Anforderungen eines kompetenzorientierten Englischunterrichts, bevor dann – aufgeteilt in verschiedene Kompetenzbereiche – diese Anforderungen in den Kontext von Lernschwächen gesetzt werden.

Ein besonderes Augenmerk legen die Autoren dabei auch auf die Aneignung sprachlicher Mittel (Wortschatz und Grammatik) sowie der Entwicklung interkultureller und Methoden-Kompetenz. In allen Bereichen liefern sie methodische Anregungen, Ideen und wertvolle Hinweise, worauf man als Lehrkraft im Zusammenhang mit bestimmten Aspekten des Englischunterrichts achten sollte – auch in Form von Reflexionsfragen, die dazu anregen, den eigenen Unterricht in bestimmten Punkten zu überdenken.

“I can make it!” versteht sich folglich auch als Praxisbuch und Sammlung von bewährten Best-Practice-Beispielen, auf die man zurückgreifen bzw. welche man durchstöbern kann, um Anregungen zu finden, wie man binnendifferenziert lernschwache Schülerinnen und Schüler im eigenen Unterricht in der Fremdsprache fördern kann.

Fazit: Als praxisorientierte Methodensammlung sehr hilfreich!

Weitere Infos: direkt auf der Verlag-Website, Einleitung als PDF, Inhalt als PDF

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Die Birkenbihl-Fremdsprachenlernmethode für Legastheniker

Karin HolensteinKarin Holenstein ist Lehrerin, zertifizierte Birkenbihl-Trainerin und Inhaberin der Firma «protalk». Sie unterrichtet seit Jahren als Fachlehrerin für Englisch an einer staatlichen Schule in der Ostschweiz, wo sie die Birkenbihl-Methode in Ergänzung zum Schullehrmittel einsetzt. Zudem ist Karin Holenstein seit über zehn Jahren als Sprachlehrerin für Erwachsene und Beraterin sowie als Referentin für gehirn-gerechtes Lernen und Lehren tätig. In ihrem Buch «Gehirn-gerechtes Sprachenlernen», das ich hier bereits vorgestellt hatte, zeigt Karin Holenstein, wie sich eine Fremdsprache leicht, effizient und wirkungsvoll erlernen lässt.

In folgendem Film erhalten Sie einen Überblick in die vier Schritte der Birkenbihl-Methode:

Dies ist möglich, wenn Schüler gehirn-gerecht Lernen können. Im Film sehen Sie zwei Schülerinnen nach gut zwei Jahren Englischunterricht (erstes u. zweites Jahr mit drei Wochenlektionen Englisch, danach noch zwei Lektionen pro Woche). Der Junge am Ende des Films lernt seit einem halben Jahr Englisch.

(Weitere Einblicke finden Sie im Filmtagebuch von Karin Holenstein.)

Frau Holenstein hat sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, mir einige Fragen zur Birkenbihl-Methode – auch im besonderen Blick auf Legasthenie und LRS – zu beantworten.

Interview: Die Birkenbihl-Methode zum Fremdsprachenlernen – eine Alternative für Legastheniker?

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  • Dieser Blog beschäftigt sich mit der Förderung legasthener oder lese-rechtschreib-schwacher Englischlerner. Hier sollen Lösungen für LRS-Schüler/innen und deren Trainer/innen und Lehrkräfte vorgestellt und diskutiert werden.