Ganztägiger Workshop zu LRS in Englisch und wordly im November 2016

Neuer Termin! Auf vielfachen Wunsch und wegen Überbuchung des ersten Workshops biete ich am 5. November 2016 in Marburg einen weiteren, ganztägigen Workshop zur Diagnose und Förderung bei LRS in Englisch an und führe auch in die Arbeit mit wordly ein.

Buchstabenbaum (C) lil_22, FotoliaLRS in Englisch als Fremdsprache:
Grundlagen der Diagnose, Förderung und Therapie bei LRS in Englisch und Einführung in das wordly-Trainingskonzept

am Samstag, den 5. November 2016, von 9.30 Uhr bis 17 Uhr im Welcome Hotel Marburg (Lahn), Pilgrimstein 29

In diesem praxis- und teilnehmerorientierten Präsenz-Workshop zum wordly-Trainingskonzept erfahren Sie vom wordly-Autor direkt:

  • welche Besonderheiten (und Herausforderungen) die englische Sprache für Nicht-Muttersprachler mit LRS mit sich bringt,
  • wie Sie Schwierigkeiten bei LRS in der Fremdsprache begegnen können,
  • welche Diagnose- und Förderansätze nachweislich erfolgreich sind,
  • wie Sie effektive Förderung im Bereich Lesen und (Recht-)Schreiben gestalten können,
  • wie Sie die wordly-Trainingskonzepte in Ihr Therapiekonzept integrieren und bewerben.

Der Workshop wird teilnehmeraktivierend und interaktiv gestaltet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dazu aufgefordert, eigene Schriftbeispiele ihrer Therapiekinder oder weitere Erfahrungen und Materialien zur Diskussion mitzubringen.

  • Die Kosten für den ganztägigen Workshop (inkl. Workshopmaterial und Verpflegung) belaufen sich auf EUR 159,-.
  • Alle weiteren Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung (bis zum 1. Oktober 2016) finden Sie in einer PDF, die Sie sich hier herunterladen können.
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“Wenn Schüler mit besonderen Bedürfnissen Fremdsprachen lernen”

Michalak, Rybarczyk: Wenn Kinder… ist der Titel eines neuen Herausgeberbandes von Magdalena Michalak und Renata Rybarczyk im Beltz-Verlag, zu dem ich auch einen Beitrag zum Fremdsprachenlernen bei LRS beitragen durfte. Es wird eine Vielzahl von Aspekten der Sprachförderung unter dem besonderen Schwerpunkt von Heterogenität vorgestellt – von der Verlagsseite:

Das Buch beleuchtet den Umgang mit Heterogenität unter dem Aspekt des Spracherwerbs im Regelunterricht. Vorgestellt werden die spezifischen Lernbedürfnisse von Lernenden mit DaZ, mit Legasthenie, ADHS oder mit dem Förderschwerpunkt Lernen sowie wirksame didaktische Konzepte.

Eine Leseprobe und einen Blick ins Inhaltsverzeichnis finden Sie ebenfalls auf der Verlagsseite.

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Veranstaltungen zu LRS (und Englisch) in der 2. Jahreshälfte 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe gerade meinen Veranstaltungskalender für die 2. Jahreshälfte aktualisiert. Hier ein kurzer Überblick:

  • 20. Juni: 19. Fachtagung des Verbandes Dyslexie Schweiz
  • 4. Juli: Symposium des Landesverbandes Legasthenie Rheinland-Pfalz in Koblenz
  • 28. August: Weiterbildungsmaster “Integrative Lerntherapie” der Universität Hamburg
  • 1. September: Fachtag der Didaktischen Werkstatt an der Uni Frankfurt
  • 11. September: 5. Münsterscher Bildungskongress
  • 28.-30. September: Fachtagung der Gesellschaft für Fachdidaktik GFD
  • 7. Oktober: Landesschulamt und Lehrkräfteakademie  Bebra
  • 10. Oktober: Jahrestagung des KREISEL e.V.
  • 13. Oktober: CJD Christophorusschule Oberurff (Bad Zwesten)
  • 30. Oktober: Veranstaltungsreihe von Greenline Training in Winterberg
  • 4. November: DUDEN Institut Düsseldorf
  • 7. November: Brandenburg
  • 14. November: Symposium des Qualitätszirkels Legasthenie in Wien

Leider kann ich für 2015 aus zeitlichen Gründen keine weiteren Vortrags-/Workshoptermine mehr annehmen und stehe auch für 2016 nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich bei Interesse bitte mit genügend zeitlichem Vorlauf: info@legasthenie-englisch.de

Vielen Dank!

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alphaPROF offiziell gestartet

Es ist soweit. Mein neues Projekt, das ich gemeinsam mit der LegaKids-Stiftung realisiere, ist in dieser Woche offiziell gestartet: alphaPROF, ein (übrigens völlig kostenloses) E-Learning-Fortbildungsangebot für Lehrkräfte, Therapeuten und Interessierte zu den Themen LRS und Alphabetisierung. Bis zum Ende des Jahres wird das Angebot jeden Monat um einen neuen Kurs mit jeweils einem thematischen Schwerpunkt ergänzt.

alphaPROFWir haben eine Vielzahl hochkarätiger Unterstützer gewinnen können, die sowohl von finanzieller Seite die Realisierung ermöglichen (z.B. für Programmierarbeiten), aber auch inhaltlich und wissenschaftlich für eine hohe Qualität aller Inhalte sorgen.

Schauen Sie mal rein – wir freuen uns auf Ihr Feedback! :-)

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Neue Veranstaltungen in der 1. Jahreshälfte 2015 (Update)

Kurz ein kleines Update meiner Fortbildungen und Vorträge, die für die 1. Jahreshälfte 2015 bereits feststehen. (Kurzfristige Ergänzungen fett dargestellt.)

  • 26. Februar 2015: Gießen
  • 27. Februar 2015: Heilbronn
  • 12. März 2015: Darmstadt
  • 14. März 2015: München
  • 20. April 2015: Bonn
  • 20. Juni 2015: Zürich

Weitere Infos zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

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Die Rolle der Lehrerbildung bei Legasthenie und LRS

Wie in meinem letzten Beitrag bereits angeklungen ist, beschäftigt mich das Thema Legasthenie und LRS (und nicht nur aus fremdsprachendidaktischer Perspektive, sondern allgemein) auch in meiner Rolle als jemand, der zukünftige Lehrerinnen und Lehrer in meinen Uniseminaren ausbildet und gestandene Lehrkräfte in der dritten Phase fortbildet. Leider spielt das Thema LRS (wie so viele andere wichtige Themen) weiterhin eine eher untergeordnete Rolle im Lehramstsstudium und auch im Bereich der Ausbildung in allen Phasen insgesamt, weswegen ich gemeinsam mit der Legakids-Stiftung das Projekt alphaPROF starte.

Was mir mit alphaPROF vorhaben, wie wir vorgehen und welche theoretische Konzeption und Fragestellung dahintersteht, lässt sich in dieser PDF nachlesen. Dort erfahren Sie auch, welche Bedeutung bislang der Lehrperson im Rahmen der Forschung zugekommen ist.

Nun setzt sich der Name der Projekts “alphaPROF” aus 2 Bestandteilen zusammen: Zum einen das “alpha” aus “Alphabetisierung”, zum anderen das “PROF” aus “Professionalisierung”. Während letzteres charmanterweise auch das französische Wort für “Lehrer” ist (was mir tatsächlich erst nach der Namensfindung aufgefallen war ;-) ), ist der Begriff “Professionalisierung” seit einigen Jahren im wissenschaftlichen Diskurs gerade im (schul-)pädagogischen Bereich sehr zentral geworden. Die Professionsforschung beschäftigt sich mit der Rolle des Lehrers, seiner Ausbildung, wie er professionell handeln kann und ob bestimmte Bereiche seines Wissens und Handelns möglicherweise unplanbar sind oder inwiefern Lehrkräfte für bestimmte Aspekte (“Kompetenzen”) aus- und fortgebildet werden müssten.

Sie merken, dass dies sehr große und allgemeine Fragen sind – im Detail sind diese auch tatsächlich bislang nicht vollständig beantwortet. Dennoch ist die schulpädagogische Professionsforschung ein sehr spannendes, lohnenswertes Feld. Dies zeigt sich auch an der zunehmenden Zahl an Veröffentlichungen in diesem Bereich und dem Erscheinen von zwei großen Handbüchern, die – in vielen Einzelbeiträgen vereint – den aktuellen Stand der Forschung zum Lehrerberuf darstellen:

  • buecher_lehrerprofessionalitätEwald Terhardt/Hedda Bennewitz/Martin Rohland (Hrsg.) (2011): Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf. Münster: Waxmann. (Link zur Verlagsseite)
  • Olga Zlatkin-Troitschanskaia/Klaus Beck/Detlef Sembill/Reinhold Nickolaus/Regina Mulder (Hrsg.) (2009): Lehrerprofessionalität: Bedingungen, Genese, Wirkungen und ihre Messung. Weinheim: Beltz. (Link zur Verlagsseite)

Die Beiträge in beiden Sammelbänden stellen die aktuelle Forschung zum Lehrerberuf (Professionsforschung), ihre Tendenzen und Handlungsfelder dar. Es wird jeweils nicht spezifisch auf konkreter methodischer Ebene auf bestimmte unterrichtliche Aspekten wie z.B. LRS/Legasthenie eingegangen – und dies ist weder intentiert noch negativ. Beide Werke stecken jedoch den Handlungsrahmen von Lehrkräften ab, mit dem sich auch die Legasthenieforschung interdisziplinär auseinandersetzen, Anknüpfungspunkte und gemeinsame Projekte finden muss. Daher soll dieser Beitrag auch ein kleiner Aufruf und Appell sein, dass wir uns gemeinsam mehr auch mit der Rolle der (Förder-)Lehrkräfte beschäftigen und diese gut ausbilden müssen. Die Lehrkräfte, die mit den Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten zunehmend konfrontiert werden, müssen sowohl in ihrer Fähigkeit, Probleme zu erkennen, wie auch in den Möglichkeiten von Förderung und Binnendifferenzierung deutlich besser ausgebildet werden als bislang. Und dafür grundlegend ist sowohl die Forschung als auch die schulpolitischen Rahmenbedingungen und die positive Einstellung, auch wirklich die Förderung von Lese- und Schreibkompetenz in die Lehrerausbildung sowie letztendlich dann in die Schulen integrieren (oder inkludieren? ;-) ) zu wollen.

Wir versuchen mit alphaPROF einen ersten Schritt in diese Richtung zu gehen, indem wir – ausgehend von einem universitären, studentischen Projekt im Rahmen eines Seminars – Inhalte von Studierenden für Studierende und Lehrkräfte erarbeiten lassen, welche letztere nutzen können, um sich selbst zu “professionalisieren” und weiterzubilden im Bereich Legasthenie/LRS.

Wenn Sie selbst Lehrkraft sind, interessiert uns, was Sie als größte Schwierigkeiten in Ihrem professionellen Umgang mit lese-rechtschreib-schwachen Schülerinnen und Schülern im Unterricht sehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an unserer kurzen (natürlich anonymen) Umfrage teilnehmen würden.

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  • Dieser Blog beschäftigt sich mit der Förderung legasthener oder lese-rechtschreib-schwacher Englischlerner. Hier sollen Lösungen für LRS-Schüler/innen und deren Trainer/innen und Lehrkräfte vorgestellt und diskutiert werden.