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	<title>Legasthenie/LRS und Englisch als Fremdsprache &#187; inklusion</title>
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	<description>ein wissenschaftlicher Blog  von Dr. David Gerlach zu Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 Nov 2022 06:34:08 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vorstellung: &#8220;Inklusion &#8211; Eine Kritik&#8221; von Bernd Ahrbeck</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2014 12:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchrezensionen & Vorstellungen]]></category>
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		<category><![CDATA[inklusion]]></category>

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		<description><![CDATA[In verschiedenen Beiträgen und Seminaren habe ich im Kontext von Legasthenie/LRS auch das Thema Inklusion wiederholt aufgegriffen. Besonders bemerkens-(oder bedenkens-?)wert war ein Seminar im gerade vergangenen Sommersemester, in dem ich mit Lehramtsstudenten erarbeiten durfte, wie inklusiver Fremdsprachenunterricht ermöglicht werden könnte. Dabei haben wir auch immer wieder das Inklusionskonzept und vor allem die Spannweite des Begriffs von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Neuerscheinungen/Inklusion/"><img class="alignright size-full wp-image-2025" alt="Ahrbeck: Inklusion eine Kritik" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2014/07/Ahrbeck_Inklusion-eine-Kritik_cover.jpg" width="100" height="145" /></a>In verschiedenen Beiträgen und Seminaren habe ich im Kontext von Legasthenie/LRS auch das Thema Inklusion wiederholt aufgegriffen. Besonders bemerkens-(oder bedenkens-?)wert war ein Seminar im gerade vergangenen Sommersemester, in dem ich mit Lehramtsstudenten erarbeiten durfte, wie inklusiver Fremdsprachenunterricht ermöglicht werden könnte. Dabei haben wir auch immer wieder das Inklusionskonzept und vor allem die Spannweite des Begriffs von der &#8220;totalen Inklusion&#8221; bis zu einer &#8220;Erhaltung der bereits jahrelang praktizierten &#8216;Integration&#8217;&#8221; diskutiert. Eine eindeutige Antwort fällt im Allgemeinen schwer, vor allem, wenn man (wie meine Studentinnen, Studenten und ich) noch selbst kaum inklusiven Unterricht erlebt bzw. über einen längeren Zeitraum selbst gehalten hat. Von unterrichtspraktischen Erwägungen einmal abgesehen, sind noch kaum die strukturellen und (schul-)politischen Rahmenbedingungen geschaffen, um inklusiven Unterricht erfolgreich und umfänglich an Regelschulen leisten zu können.</p>
<p>Bernd Ahrbeck, Professor an der Humboldt-Universität in Berlin, hat nun mit seinem Buch<em><strong> &#8220;Inklusion &#8211; Eine Kritik&#8221;</strong></em> eine Schrift vorgelegt, an der sich Verfechter &#8220;totaler Inklusion um jeden Preis&#8221; reiben werden: Er zeichnet ein nüchterneres Bild vom gesellschaftlichen Ziel, das viele mit Inklusion verfolgen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Den Schülerinnen und Schülern dürfte am meisten geholfen sein, wenn der Weg zu einer gemeinsamen Beschulung in einer moderaten Form erfolgt &#8211; abseits der Vorstellung, schulische Reformen könnten die Gesellschaft in ihrem Kern verändern.&#8221; (S. 141)</p></blockquote>
<p>Vor allem ist Ahrbeck wohl eher pragmatisch und realistisch: Er räumt selbstverständlich behinderten Menschen das Recht auf Bildung und Gleichbehandlung sowie größtmögliche Förderung ein, vertritt dann aber auch die Position, dass bestimmte Schülerinnen und Schüler mit bestimmten Behinderungen in einer spezialisierten, sonderpädagogischen Einrichtung (Förderschule) besser aufgehoben seien als an einer Regelschule &#8211; und kontert damit gegen Inklusionsverfechter, die das Sonderschulsystem in Gänze abschaffen wollen, sich dabei auf die UN-Resolution berufen, in der von der Abschaffung eines solchen Systems aber keine Rede sei.</p>
<p>Er spricht sich für einen Mittelweg aus, der sich vielen Ansätzen interdisziplinär bedient und vor allem auch Unterstützung für die Personen vorsieht, die die Umsetzung von Inklusion leisten müssen: die Lehrkräfte.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Lesenswerte, kritische Auseinandersetzung mit den aktuellen Diskussionen und Positionen inklusiver Pädagogik.</p>
<p><strong>Weitere Infos:</strong> <a href="http://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Neuerscheinungen/Inklusion/" target="_blank">auf der Verlagsseite</a>, <a href="http://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/data/pdf/978-3-17-023930-2_L.pdf" target="_blank">Leseprobe als PDF</a></p>
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		<title>Legasthenie &#8211; eine Behinderung?</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 09:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog und Meinungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf einen höchst &#8220;interessanten&#8221; Beitrag ist Michael Kortländer von LegaKids gestoßen. In einem Artikel zur Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonvention hat Prof. Jörg Ennuschat (Fernuni Hagen) Legasthenie als &#8220;geistige Behinderung&#8221; eingestuft. Michael Kortländers Antwort darauf können Sie direkt hier lesen. Seine Meinung, dass diese negative Sicht von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten nicht nur pathologisierend und stigmatisierend sondern auch weder [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einen höchst &#8220;interessanten&#8221; Beitrag ist Michael Kortländer von <a href="http://www.legakids.net" target="_blank">LegaKids</a> gestoßen. In einem Artikel zur Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonvention hat <a href="http://www.fernuni-hagen.de/ls_ennuschat/team/joerg.ennuschat.shtml" target="_blank">Prof. Jörg Ennuschat</a> (Fernuni Hagen) Legasthenie als &#8220;geistige Behinderung&#8221; eingestuft.</p>
<p><strong>Michael Kortländers Antwort darauf können Sie <a href="http://lrs-legasthenie.info/legasthenie-dyskalkulie-und-stottern-behinderungen/" target="_blank">direkt hier lesen</a>.</strong> Seine Meinung, dass diese negative Sicht von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten nicht nur pathologisierend und stigmatisierend sondern auch weder begrifflich noch wissenschaftlich haltbar ist, teile  ich natürlich. Bereits <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2011/03/erste-gedanken-zur-definition-einer-legasthenie-oder-schwaeche-vs-stoerung/" target="_blank">an</a> <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2012/11/inklusion-statt-lrs-foerderung/" target="_blank">mehreren</a> <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2012/02/brauchen-wir-inklusion-fur-legastheniker/" target="_blank">Stellen</a> habe ich mich bereits zu dieser Diskussion (im Besonderen auch im Zusammenhang mit dem Modethema Inklusion) geäußert.</p>
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		<title>Leserbrief zum Thema &#8220;Legasthenie/LRS und Inklusion&#8221;</title>
		<link>https://www.legasthenie-englisch.de/2012/12/leserbrief-zum-thema-legasthenielrs-und-inklusion/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2012 08:43:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog und Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
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		<category><![CDATA[sonderschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf meinen Artikel zum Thema &#8220;Inklusion statt LRS-Förderung?&#8221; erhielt ich eine E-Mail einer Mutter legasthener Kinder, die die Schwierigkeiten und Kämpfe von Eltern sehr gut darstellt. Sie schildert die Situation in Österreich, aber ich denke, dass die meisten Aspekte auch auf unsere Situation in Deutschland übertragbar sind. Mit der freundlichen Genehmigung der Schreiberin veröffentliche ich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #414141;"><em>Auf meinen Artikel zum Thema <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2012/11/inklusion-statt-lrs-foerderung/" target="_blank">&#8220;Inklusion statt LRS-Förderung?&#8221;</a> erhielt ich eine E-Mail einer Mutter legasthener Kinder, die die Schwierigkeiten und Kämpfe von Eltern sehr gut darstellt. Sie schildert die Situation in Österreich, aber ich denke, dass die meisten Aspekte auch auf unsere Situation in Deutschland übertragbar sind.<br />
</em></span><em style="color: #414141;">Mit der freundlichen Genehmigung der Schreiberin veröffentliche ich hier die ungekürzte E-Mail mit Hervorhebungen in Fettdruck von mir:<br />
</em></p>
<p>Sehr geehrter Herr Gerlach,</p>
<p>ich habe mit Interesse Ihren Vortrag gelesen.</p>
<p>Mehrere Mitglieder meiner Familie sind legasthen und so war es mir möglich den Umgang mit dieser Personengruppe aus eigener Erfahrung zu beobachten.</p>
<p>Bei uns in Österreich landeten Legastheniker bis in die 70er Jahre in der Sonderschule und hatten damit jede Möglichkeit einer Berufsausbildung verspielt. LRS galt als Folge fehlender Förderung durch die (berufstätigen) Mütter. Diesem Schicksal konnten Kinder nur entrinnen, wenn sich ihre Eltern sehr für sie einsetzten.</p>
<p>Später gab es wohl Förderung, aber da Erfolge oft ausblieben, zog man es vor &#8220;Legasthenie &#8211; LRS&#8221; zu ignorieren. Die zukünftigen Lehrer erfuhren in ihrer Ausbildung nicht viel über dieses Problem.</p>
<p>Heute ist die Lage folgende: <strong>Man trifft neben sehr gut informierten und bemühten Lehrern und Eltern auch Lehrer, die Legasthenie für eine Behinderung halten.<span id="more-1301"></span></strong></p>
<p>Wenn ein Kind als Legastheniker, LRS Kind, Kind mit Teilleistungsstörung usw. erkannt wird kommt es heute manchmal noch zu Folgendem: Dem Kind wird ein sonderpädagogischer Förderbedarf bescheinigt. Damit wird das Kind in der normalen Schule nach dem Lehrplan der Sonderschule unterrichtet dieser Umstand wird auch auf dem Zeugnis vermerkt. <strong>Eltern sind oft am Anfang erleichtert da der Druck etwas gemindert wird und die Noten besser werden. Wenn ihnen dann klar ist, dass ihr Kind praktisch in der Sonderschule gelandet ist, ist es oft zu spät um noch etwas rückgängig zu machen.</strong></p>
<p>Als meine Tochter in die Hauptschule kam, habe ich mich beim Direktor &#8220;geoutet&#8221; und gefragt ob Förderstunden, Lehrer mit Zusatzausbildung o. ä. in dieser Schule vorhanden wären. Das war natürlich nicht so, aber er bot mir einen Platz in der Integrationsklasse an, weil mein Kind sich dort nicht so anstrengen müsse. Nach dieser Aussage schaute ich, dass ich weg kam und meldete meine Tochter in der anderen Hauptschule an , auch keine Förderung aber eine Direktorin die sich auskennt.</p>
<p><strong>Wenn legasthene Kinder als Integrationskinder betrachtet werden, befürchte ich, dass ihnen das nur schaden kann.</strong> Sie gelten dann in den Augen der anderen Kinder, Lehrer, Eltern als behindert und werden auch so behandelt. Weiters sehe ich es als nicht gesichert an, dass diese Kinder die geeignete Förderungen erhalten. Somit hätten sie zwar, auch in ihrer eigenen Wahrnehmung, das Gefühl &#8220;anders&#8221; zu sein aber darüber hinaus keine Vorteile.</p>
<p>Zwei meiner drei Kinder sind Legastheniker, als ich erkannte, dass es nirgendwo eine geeignete Förderung für sie zu finden war, machte ich selbst die Ausbildung zur Legasthenietrainerin. Da ich selbst Legasthenikerin bin fällt es mir leicht, sozusagen in Augenhöhe, mit legasthenen Kindern zu arbeiten.</p>
<p>Ich wäre überglücklich, wenn jedes Kind egal wie und wo, nach dessen individuellen Bedürfnissen gefördert würde, aber aber ich glaube, von diesen paradiesischen Zuständen sind wir noch weit entfernt.</p>
<p>Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass ich durch Sie immer wieder neue Erkenntnisse über Legasthenie, vor allem in Englisch gewinnen kann.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Petra Niedermoser</p>
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		<title>Inklusion statt LRS-Förderung?</title>
		<link>https://www.legasthenie-englisch.de/2012/11/inklusion-statt-lrs-foerderung/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2012 10:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Beiträge & Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist ein Artikel, den ich für die Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen auf der Grundlage meines Vortrags einer Tagung im August geschrieben habe. Die Tagungsdokumentation als PDF können Sie hier herunterladen. Inklusion Inklusion ist in aller Munde: Die Forderung nach und der Rechtsanspruch auf eine allgemeine, gleichberechtigte Bildung für alle Menschen schlägt große Wellen. Insbesondere die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #4c4c4c;"><em>Dies ist ein Artikel, den ich für die Koordinierungsstelle Alphabetisierung Sachsen auf der Grundlage meines Vortrags <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/01/376_koalpha.pdf" target="_blank">einer Tagung im August</a> geschrieben habe. Die Tagungsdokumentation als PDF können Sie <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/12/451_koalpha.pdf" target="_blank">hier herunterladen</a>.</em></span></p>
<h3><strong>Inklusion</strong></h3>
<div id="attachment_1280" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/11/inklusion_lrsförderung.jpg"><img class=" wp-image-1280  " title="Inklusion statt LRS-Förderung?" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/11/inklusion_lrsförderung-300x131.jpg" alt="" width="240" height="105" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung aus der Präsentation zum Vortrag</p></div>
<p>Inklusion ist in aller Munde: Die Forderung nach und der Rechtsanspruch auf eine allgemeine, gleichberechtigte Bildung für alle Menschen schlägt große Wellen. Insbesondere die Inklusion körperlich und geistig eingeschränkter Schülerinnen und Schüler an Regelschulen bildet hier den Schwerpunkt mit der gleichzeitigen Forderung Förder- und Sonderschulen abzuschaffen. Während man sich weitgehend einig ist, dass inklusive Bildung nicht nur umsetzbar ist, sondern auch für alle Seiten Vorteile mit sich bringt, tut man sich in der Bildungspolitik noch schwer mit tatsächlichen Beschlüssen zur Umsetzung von Inklusionsmaßnahmen und damit dem Auslaufen eines flächendeckenden Förder- und Sonderschulkonzepts. Dabei formuliert die UN-Behindertenkonvention keine Umsetzungsbedingungen, sondern sichert vielmehr jedem Menschen – ob behindert oder nicht – das Individualrecht auf gemeinsamen Unterricht mit behinderten und gesunden Menschen zu. Tatsächlich liegt Deutschland im europaweiten Vergleich weit abgeschlagen auf den letzten Plätzen, was das gemeinsame Unterrichten angeht. Die Crux: Die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention ist an keine Frist gebunden, sie wird lediglich überprüft und in Berichten bewertet.</p>
<h3><strong>Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten</strong></h3>
<p>Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten (LRS) sind weit verbreitet: Beginnend mit der Zahl von schweren Legasthenikern (3-6% der Schülerinnen und Schüler) und Lese-Rechtschreib-Schwächen (bis zu 14%, welche sich ungefähr mit der Zahl erwachsener, funktionaler Analphabeten deckt) deckt man den Großteil der betroffenen Kinder ab. Ergänzt man noch die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die in den PISA-Studien als „Risikokinder“ eingestuft werden, kommt man schnell auf einen Wert um die 20% &#8211; rein statistisch sprechen wir also in Klassen von ca. 30 Schülern im Schnitt von sechs Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf im Bereichen Lesen und Schreiben.<span id="more-1274"></span></p>
<h3><strong>Brauchen wir Inklusion für LRS-Schüler?</strong></h3>
<p>Beide Begriffe, Inklusion und LRS, tauchen zunehmend gemeinsam auf. An manchen Stellen wird überlegt, ob LRS-Klassen, wie sie hauptsächlich in den neuen Bundesländern verbreitet sind, nicht im Zuge der Inklusionsdebatte aufgelöst werden könnten. LRS-Förderung und -Differenzierung in allen Klassen? Gerne! Aber die Abschaffung von LRS-Klassen zugunsten von Inklusion setzt eine gänzlich andere Denkweise voraus: <strong>Gelten lese-rechtschreibschwache/legasthene Schülerinnen und Schüler als (geistig) behindert</strong>, wenn sie mindestens durchschnittlich intelligent sind und ihr einziges Manko darin besteht, länger für das Lesen und Schreiben zu brauchen – eine Fähigkeit, die in vielen Fällen sogar therapier- bzw. kompensierbar ist?</p>
<div id="attachment_1280" style="width: 435px" class="wp-caption aligncenter"><img class=" wp-image-1280 " title="Inklusion statt LRS-Förderung?" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/11/inklusion_lrsförderung.jpg" alt="" width="425" height="187" /><p class="wp-caption-text">Abbildung aus der Präsentation zum Vortrag</p></div>
<p>Von einer solchen Definition auszugehen hätte auch weitreichende Folgen für die allgemeine Einstufung von Lese- und Schreibleistungen im Rahmen von Alphabetisierungsprogrammen in allen Altersstufen. Auch im pädagogischen Sinne einer Förderung können die Begriffe „Behinderung“ und „Störung“ für förderbedürftige Kinder gar nicht förderlich sein. Wo viel Empathie und Fürsorge nötig ist, können Stigmatisierungen und Pathologisierungen nachhaltig dem Selbstbild von Kindern Schaden zufügen.</p>
<h3><strong>Fazit</strong></h3>
<p>Es darf also nicht der Weg sein, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten als Behinderung einzustufen. Inklusion, also gemeinsamer Unterricht für alle, ist dabei wünschenswert und sollte sicherlich insoweit umgesetzt werden, als dass die Grenzen des deutschen Schulsystems aufgebrochen und behinderte Schülerinnen und Schülern möglichst ganzheitlich in Regelklassen gefördert werden können. Schließlich verspricht ein inklusiver Unterricht auch in sozialer Hinsicht einen großen Kompetenzzuwachs bei allen Beteiligten im Klassenraum.</p>
<p>Aber auch Inklusion hat Grenzen, wenn es z.B. um sehr stark eingeschränkte Kinder geht oder spezifische Behinderungen wie z.B. Blind- oder Taubheit. Hier wird es weiterhin sinnvoll sein, spezielle Schulen und/oder Förderkurse zu haben, die auf die Bildung dieser Schüler spezialisiert sind. Auch lese-rechtschreibschwache Schülerinnen und Schüler sollten (und müssen!) aufgrund ihrer großen Zahl bei schwerwiegenden Problemen möglichst intensiv gefördert werden. Das kann von einer einzelnen Lehrkraft auch im inklusiven Unterricht kaum geleistet werden. Solange hier noch keine anderen Modelle auf ihre Wirksamkeit erprobt sind, bleibt weiterhin das Konzept von kleinen Fördergruppen mit entsprechend fachlich ausgebildeten Lehrkräften wohl die beste (integrative) Lösung. Leider sind auch dieser Förderung Grenzen gesetzt, wenn keine Räumlichkeiten und kein Personal zur Verfügung stehen, um LRS-Schülerinnen und -Schüler zu fördern und nachhaltig zu vermeiden, dass diese im späteren Berufsalltag zu funktionalen Analphabeten werden. Ziel muss letztendlich sein, dass die Rahmenbedingungen für inklusiven Unterricht durch die Bildungspolitik der Länder geschaffen werden, damit in kleinen Klassen mit ausgebildeten Lehrkräften und Sonderpädagogen gemeinsam <em>wirkliche</em> Förderung stattfinden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Verwendete und empfehlenswerte Literatur</strong></h3>
<p>Klicpera, C./Schabmann, A./Gasteiger-Klicpera, B. (2010): <em>Legasthenie – LRS. Modelle, Diagnose, Therapie und Förderung. </em>München.</p>
<p>Knauer, S. (2008): <em>Integration: Inklusive Konzepte für Schule und Unterricht</em>. Weinheim: Beltz.</p>
<p>Lauth, G.W./Grünke, M./Brunstein, J.C. (Hrsg.) (2004): <em>Interventionen bei Lernstörungen. Förderung Training und Therapie in der Praxis.</em> Göttingen: Hogrefe.</p>
<p>Mayer, A. (2010): <em>Gezielte Förderung bei Lese- und Rechtschreibstörungen</em>. München: Reinhardt.</p>
<p>Mittendrin e.V. (Hrsg.) (2011): <em>Eine Schule für alle: Inklusion umsetzen in der Sekundarstufe.</em> Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr.</p>
<p>Naegele, I./Valtin, R. (Hrsg.) (2001): <em>LRS – Legasthenie in den Klassen 1-10. Handbuch der Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten.</em> Weinheim/Basel: Beltz.</p>
<p>Preuss-Lausitz, U. (2008): <em>Gemeinschaftsschule – Ausweg aus der Schulkrise?</em> Weinheim: Beltz.</p>
<p>Preuss-Lausitz, U. (2012): Inklusion: Modewort oder Hoffnungsträger? Was ist neu an Inklusion und wie kann sie gelingen? In: PÄDAGOGIK, 9/12, S. 41-45.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Rückblick auf die Fachtagung von koalpha in Chemnitz</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 07:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern fand in Chemnitz die Fachtagung &#8220;Generation Internet &#8211; Probleme beim Lesen und Schreiben?&#8221; der Koordinierungsstelle Alphabetisierung von Sachsen (koalpha) statt. Im Rahmen der Fachtagung war ich ebenfalls eingeladen worden, in der Plenumsrunde am Vormittag einen Vortrag zu LRS und Inklusion zu halten. Auslöser für die Einladung war ein früherer Artikel von mir auf diesem [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/08/inklusion_lrs.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1174" title="Grafik aus der PowerPoint zum Vortrag &quot;Inklusion und LRS&quot;" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/08/inklusion_lrs-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Gestern fand in Chemnitz die Fachtagung <em><a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/01/376_koalpha.pdf" target="_blank">&#8220;Generation Internet &#8211; Probleme beim Lesen und Schreiben?&#8221;</a></em> der Koordinierungsstelle Alphabetisierung von Sachsen (<a href="http://www.koalpha.de" target="_blank">koalpha</a>) statt. Im Rahmen der Fachtagung war ich ebenfalls eingeladen worden, in der Plenumsrunde am Vormittag einen Vortrag zu<em> LRS und Inklusion</em> zu halten. Auslöser für die Einladung war ein früherer Artikel von mir auf diesem Blog, <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2012/02/brauchen-wir-inklusion-fur-legastheniker/" target="_blank">den Sie hier finden</a>.</p>
<p>Das Thema &#8220;Inklusion&#8221; wurde anschließend kontrovers diskutiert, obwohl ich gar kein Fürsprecher einer 100%igen Inklusion bin.<br />
Hier kurz die Schlüsse meines Vortrages in einer Kurzzusammenfassung als Thesen:</p>
<ol>
<li>Möglichst alle mobil oder seelisch eingeschränkten behinderten Kinder, die eine Regelschule potenziell besuchen <em>können</em>, sollten diese Chance auch nutzen und erhalten.</li>
<li>Sonderschulen (auch &#8220;Förderschulen&#8221;) sind Einbahnstraßen, die in der Regel nicht zu berufsqualifizierten Abschlüssen führen. Das muss sich ändern!<span id="more-1172"></span></li>
<li>Wer sagt <em>&#8220;Wir machen doch Inklusion &#8211; wir brauchen keine LRS-Förderung/-Förderklassen&#8221;</em> ist definitiv auf dem Holzweg! Außerdem wird mit dieser Begründung Legasthenie/LRS rein definitionsgemäß als Behinderung dargestellt &#8211; das darf nicht sein!</li>
<li>Für Kinder mit besonderem Förderbedarf, die von unserem Schulsystem (noch) nicht aufgefangen werden können, müssen Mittel (Personal, Räume) in einer gemeinsamen (!) Schule zur Verfügung stehen, um diese integrativ zu fördern. Darunter fallen neben behinderten und lese-rechtschreibschwachen Schülerinnen und Schülern auch Kinder mit Rechenschwächen, Motivationsschwierigkeiten, psychischen Problemen, Mobbing-Opfer, Hochbegabte und viele mehr.</li>
</ol>
<div><img class="aligncenter  wp-image-1174" title="Grafik aus der PowerPoint zum Vortrag &quot;Inklusion und LRS&quot;" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/08/inklusion_lrs.jpg" alt="" width="495" height="196" /></div>
<p>Für die Organisatoren und Teilnehmer werde ich dazu auch nochmal einen ausführlichen Artikel für die anstehende Veröffentlichung schreiben. Ich denke, dass ich diesen Artikel dann auch hier im Blog einstellen darf.</p>
<p>Mein Vortrag hat &#8211; so wurde es mir von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zugetragen &#8211; zum Nachdenken angeregt, wenn nicht sogar provoziert. Das war genau meine Absicht! Die Menschen, die die Tagung besucht haben, kamen aus den verschiedensten Bereichen und Berufen &#8211; ich hoffe, Sie tragen die guten Impulse der gesamten Fachtagung mit in ihre Arbeit und &#8220;stecken&#8221; Kolleginnen und Kollegen an.</p>
<p><strong>Vielen Dank dem koalpha-Team für die hochprofessionelle Organisation und die wunderbare Fachtagung!</strong></p>
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		<title>Was ist eigentlich &#8220;Inklusion&#8221;?</title>
		<link>https://www.legasthenie-englisch.de/2012/06/was-ist-eigentlich-inklusion/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jun 2012 10:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog und Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende August halte ich einen Vortrag zum Thema Inklusion und LRS &#8211; ein spannendes und gerade recht &#8220;modernes&#8221; Thema: Überall wird in Medien und Blogs über das Thema der inklusiven Bildung gesprochen. Auch an anderer Stelle hatte ich mich hier im Blog schonmal dazu geäußert. Ich bin auf ein sehr schön gemachtes (sehr allgemeines!) Video [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ende August halte ich einen <a title="Veranstaltungen" href="http://www.legasthenie-englisch.de/veranstaltungen/" target="_blank">Vortrag zum Thema</a><em> Inklusion und LRS</em> &#8211; ein spannendes und gerade recht &#8220;modernes&#8221; Thema: Überall wird in Medien und Blogs über das Thema der inklusiven Bildung gesprochen. Auch an anderer Stelle hatte ich mich hier im Blog <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2012/02/brauchen-wir-inklusion-fur-legastheniker/">schonmal dazu geäußert</a>.</p>
<p>Ich bin auf ein sehr schön gemachtes (sehr allgemeines!) Video dazu gestoßen, das ich Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten wollte:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/COJyb3D_JjA" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauchen wir Inklusion für Legastheniker?</title>
		<link>https://www.legasthenie-englisch.de/2012/02/brauchen-wir-inklusion-fur-legastheniker/</link>
		<comments>https://www.legasthenie-englisch.de/2012/02/brauchen-wir-inklusion-fur-legastheniker/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 16:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog und Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[bildung]]></category>
		<category><![CDATA[inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[legasthenie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medien, Blogs und Twitter sind dieser Tage voll mit Beiträgen zur Inklusion und debattieren damit, wie die UN-Konvention zur bildungstechnischen Gleichbehandlung Behinderter umgesetzt werden soll. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift PRAXIS Fremdsprachenunterricht (Ausgabe ist sehr lesenswert!) zum Schwerpunkt Inklusion hat mich dazu gebracht, dieses Thema auch einmal aus der Perspektive Lese-Rechtschreibstörung/Legasthenie zu betrachten. Im Heft [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_710" style="width: 143px" class="wp-caption alignright"><img class="size-medium wp-image-710" title="Schulische Integration, Quelle: Wikipedia" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2012/02/500px-Stufen_Schulischer_Integration.svg_-133x300.png" alt="" width="133" height="300" /><p class="wp-caption-text">Schema schulischer Integration</p></div>
<p>Die <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;gl=de&amp;tbm=nws&amp;btnmeta_news_search=1&amp;q=inklusion&amp;oq=inklusion" target="_blank">Medien</a>, Blogs und <a href="https://twitter.com/#!/search/inklusion" target="_blank">Twitter</a> sind dieser Tage voll mit Beiträgen zur Inklusion und debattieren damit, wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Konvention_%C3%BCber_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen" target="_blank">UN-Konvention</a> zur bildungstechnischen Gleichbehandlung Behinderter umgesetzt werden soll. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift <em>PRAXIS Fremdsprachenunterricht</em> <a href="http://www.oldenbourg-klick.de/zeitschriften/praxis-fremdsprachenunterricht/home/" target="_blank">(Ausgabe ist sehr lesenswert!)</a> zum Schwerpunkt Inklusion hat mich dazu gebracht, dieses Thema auch einmal aus der Perspektive Lese-Rechtschreibstörung/Legasthenie zu betrachten. Im Heft werden &#8211; und das auch berechtigterweise aufgrund zahlreicher Beeinträchtigungen und natürlich der aktuellen Debatte &#8211; auch Legasthenie und LRS als Inklusions-bedürftigt oder zumindest -beachtenswert dargestellt.</p>
<p>Wer etwas von mir gelesen hat, wird wissen, <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/2011/03/erste-gedanken-zur-definition-einer-legasthenie-oder-schwaeche-vs-stoerung/" target="_blank">dass ich dem Legasthenie-Begriff an sich mittlerweile recht kritisch gegenüberstehe</a>: Er pathologisiert und schiebt die Verantwortung für Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben auf eine &#8220;vermeintliche&#8221; Krankheit. (Ich bevorzuge daher auch eher die Bezeichnung Lese-Rechtschreib<em>schwierigkeiten</em>.) Nun gibt es aber z.B. durch einzelne Verordnungen oder medizinische Diagnoseschlüssel eine klinische Kategorisierung einer Lese- und Rechtschreibstörung, weswegen auch diese nun in der Inklusionsdebatte zwangsläufig auftaucht. Aber: <strong>Brauchen wir Inklusion für Legastheniker, wenn wir davon ausgehen, dass diese mindestens genauso intelligent sind und entsprechende Leistungen in anderen Bereichen bringen können wie &#8220;normale&#8221; Schülerinnen und Schüler?</strong> Aus dieser Perspektive ist Inklusion für lese-rechtschreibschwache Kinder unnötig, vielleicht sogar in seiner Anlage und Denkweise falsch. <strong>Das würde Legastheniker zu behinderten Menschen machen!</strong> <em>(Bitte den Vergleich nicht falsch verstehen &#8211; mir geht es um die Begrifflichkeiten und deren Ausprägungen.)</em> Man sollte erwarten, dass Schriftsprachprobleme zwar (oft lösbare bzw. kompensierbare) Schwierigkeiten nach sich ziehen, aber dennoch nicht dazu führen, dass sonst gesunde Kinder auf Sonderschulen landen. Dieser (Stein-)Zeit sollten wir mittlerweile entwachsen sein.<span id="more-706"></span></p>
<h3>Inklusion anders verstehen</h3>
<p>Ich behaupte dennoch, dass Inklusion für lese-rechtschreibschwache Schülerinnen und Schüler eine Bedeutung hat. <strong>Inklusion wird in der aktuellen Debatte meines Erachtens viel zu hoch begründet durch die UN-Konvention, die sich primär an Behinderte richtet.</strong> Der Grund dafür ist klar: Es wird gerne gemeckert, dass das deutsche Schulsystem die Konvention noch (lange) nicht umsetzt bzw. umsetzen kann &#8211; was von Seiten behinderter Menschen höchst bedauerlich und traurig ist.</p>
<p><strong>Aber:</strong> Wenn man einmal den Ursprung des Wortes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_(P%C3%A4dagogik)" target="_blank">&#8220;Inklusion&#8221; aus einer pädagogischen Perspektive</a> betrachtet, heißt Inklusion nichts anderes, als dass Kinder <em>unabhängig</em> von <em>jeglicher</em> Beeinträchtigung, (Durchschnitts-/Hoch-)Begabung oder Herkunft in heterogenen Lerngruppen gemeinsam unterrichtet werden. Legt man eine solche Definition zugrunde, erübrigt sich die Frage, ob ein Kind körperlich oder geistig behindert, durchschnittlich intelligent, begabt oder lese-rechtschreibschwach ist. Wenn man das wichtigste Unterrichtsprinzip von allen, nämlich Individualisierung, sein Eigen nennt und danach Unterricht plant und durchführt, spielen individuelle Einschränkungen keine Rolle. Deshalb: <strong>Inklusion unbedingt &#8211; <em>aber für alle!</em></strong></p>
<p>Ich hoffe sehr, dass die Diskussion langsam in diese Richtung geht und sich von der Frage <em><strong>&#8220;Behinderung &#8211; ja oder nein&#8221;</strong></em> löst. Wenn dies geschieht, kann man effektiv auch an weiteren Förderkonzepten, Kompetenzrastern und Schulmodellen arbeiten. Individuelle bzw. individualisierende Förderung sollte für alle Schülerinnen und Schüler möglich sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
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