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	<title>Legasthenie/LRS und Englisch als Fremdsprache &#187; sprachproduktion</title>
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	<description>ein wissenschaftlicher Blog  von Dr. David Gerlach zu Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten</description>
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		<title>Unterrichtsentwurf zum Thema “New York” (Schwerpunkt: Sprachinteraktion)</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 08:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-338" title="Manhattan (Quelle: Wikipedia Commons)" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/03/600px-Lower_Manhattan_from_Staten_Island_Ferry_Corrected_Jan_2006.jpg" alt="" width="600" height="150" /></p>
<p>Im Laufe meines Referendariats habe ich unter anderem die sogenannte Tandemmethode in meinem Englischunterricht verstärkt integriert. Hierbei bauen die (muttersprachlich deutschen) Schülerinnen und Schüler längerfristig eine Arbeitsbeziehung mit ihrem Sitznachbarn auf und unterstützen sich gegenseitig in der Fremdsprache. Gezielt kann man so auch erreichen, dass in der Klasse ein hoher Sprachumsatz erreicht wird: <a href="http://www.dipf.de/de/pdf-dokumente/projekte-materialien/DESI_Ausgewaehlte_Ergebnisse.pdf" target="_blank">Studien haben gezeigt</a>, dass im &#8220;modernen&#8221; Fremdsprachenunterricht ein Großteil der Unterrichtszeit immer noch vom Lehrer eingenommen wird, was natürlich für eine sprachliche Kompetenz der Schüler nicht förderlich ist. Lerntandems erschienen mir da die beste Alternative.</p>
<p>Manch einer mag an Tandems im Fremdsprachenunterricht kritisieren, dass sich dadurch unnötig Fehler einschleichen. Dem möchte ich ganz klar widersprechen: Zwar ist dies natürlich auch von der vorhandenen Sprachkompetenz der Klasse allgemein abhängig, dennoch können sprachliche Probleme immer noch am Ende von Tandemphasen durch den Lehrer aufgegriffen und in der Gruppe diskutiert werden. Wenn man sich von Beginn an für ein transparentes Feedback und Respekt der Schüler füreinander bemüht, zahlt sich dies meiner Erfahrung nach aus.</p>
<p><strong>Dies hat auch für die Arbeit mit legasthenen/LRS-Kindern eine hohe Relevanz: </strong>Durch ein Tandem bestehend aus einem Nicht-Betroffenen und einem Legastheniker kann sich eine positiv gegenseitig unterstützende Zusammenarbeit entwickeln. <span id="more-334"></span>Beide Seiten profitieren hier davon: Das legasthene Kind durch einen verständnisvollen Partner, der jederzeit verfügbar ist und hilft &#8211; der nicht-betroffene Lernende profitiert dadurch, dass er seine Fremdsprache verstärkt zum Erläutern einsetzen kann und in der Summe mehr Sprache &#8220;produziert&#8221;. (Ganz davon abgesehen, dass sein Selbstbewusstsein und sein Sozialverhalten positiv beeinflusst werden.)</p>
<p><strong>Ein konkretes Beispiel für die Tandemmethode:</strong> In einer Klasse hatte ich mit Tandems einen besonders großen Erfolg: Die Schülerinnen und Schüler wurden (anhand von Evaluationen) nachweislich besser. <a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/03/UB2_Englisch_David-Gerlach_anonymisiert.pdf" target="_blank">Den Unterrichtsentwurf</a>, den ich diesem Beitrag anfüge, zeigt, wie ich einen benoteten Unterrichtsbesuch auf Grundlage der Methode gestaltet habe. (Der Unterrichtsentwurf wurde natürlich anonymisiert.) Das Setting bietet sich auch für die Arbeit mit Legasthenikern an, da ein vorentlasteter Text bearbeitet wird, der anschließend im Tandem diskutiert wird, sodass ein langsam oder schlecht lesender Legastheniker seinem Tandempartner gezielt Fragen nach bestimmten Aspekten stellen kann.</p>
<p><a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/03/UB2_Englisch_David-Gerlach_anonymisiert.pdf"></a><a href="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/03/UB2_Englisch_David-Gerlach_anonymisiert.pdf">Unterrichtsentwurf zu Tandems &#8211; Thema: &#8220;New York City&#8221;</a> (PDF)</p>
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