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	<title>Legasthenie/LRS und Englisch als Fremdsprache &#187; phonem</title>
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	<description>ein wissenschaftlicher Blog  von Dr. David Gerlach zu Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten</description>
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	<language>de-DE</language>
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	<item>
		<title>Das Kunstwort &#8220;Ghoti&#8221; und die vermeintlich irreguläre englische Orthographie</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 12:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Beiträge & Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[englisch]]></category>
		<category><![CDATA[fish]]></category>
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		<category><![CDATA[phonem]]></category>

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		<description><![CDATA[Das fälschlicherweise immer George Bernard Shaw zugeschriebene und immer wieder zitierte Kunstwort ghoti soll angeblich zeigen, dass die englische Orthographie besonders unregelmäßig ist, da das &#60;gh&#62; wie in „laugh“ oder „cough“ als [f] ausgesprochen wird, das &#60;o&#62; wie in „women“ (Plural) einem [ɪ] entspräche und das &#60;ti&#62; als [ʃ] wie in den Worten „nation“ oder „martial“ ausgesprochen würde (Quelle: [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-534" title="ghoti = fish?" src="http://www.legasthenie-englisch.de/wp-content/uploads/2011/09/ghoti.jpg" alt="" width="180" height="140" />Das <a href="http://www.nytimes.com/2010/06/27/magazine/27FOB-onlanguage-t.html" target="_blank">fälschlicherweise immer George Bernard Shaw zugeschriebene</a> und immer wieder zitierte Kunstwort <em>ghoti</em> soll angeblich zeigen, dass die englische Orthographie besonders unregelmäßig ist, da</p>
<ul>
<li>das &lt;gh&gt; wie in „lau<em>gh</em>“ oder „cou<em>gh</em>“ als [f] ausgesprochen wird,</li>
<li>das &lt;o&gt; wie in „wom<em>e</em>n“ (Plural) einem [ɪ] entspräche</li>
<li>und das &lt;ti&gt; als [ʃ] wie in den Worten „na<em>ti</em>on“ oder „mar<em>ti</em>al“ ausgesprochen würde (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ghoti" target="_blank">Wikipedia</a>)</li>
</ul>
<p>Demnach müsste <em>ghoti</em> eigentlich dem Wort <em>fish</em> entsprechen. Allerdings gibt es hier ein deutliches Auslegungsproblem, denn: &lt;gh&gt; wird in Wortanfängen immer als [g], das &lt;o&gt; nur im Wort <em>women</em> mit einem [ɪ] und &lt;ti&gt; wird an Wortenden nie als  [ʃ] gesprochen. Demnach ist zumindest die Begründung anhand des Kunstwortes vollkommen unlogisch.</p>
<p>Dass die englische Orthographie aufgrund <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_englischen_Sprache" target="_blank">seiner Sprachgeschichte</a> tatsächlich unregelmäßiger  ist, wurde hingegen an vielen Stellen gezeigt. Ein interessanter <a href="http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/02702710390227228" target="_blank">Artikel von Kessler/Treiman in <em>Reading Psychology</em></a> bricht aber die Lanze dafür, dass die Orthographie lange nicht so unregelmäßig sei, wie immer angenommen.<span id="more-531"></span> In der Tat wurden in früheren Auszählungen oftmals nur isolierte Grapheme betrachtet und ihre möglichen Phonemrepräsentationen ausgezählt, ohne dabei auf die genaue Umgebung innerhalb der Silben oder Morpheme des Wortes zu achten. Dadurch ergab sich eine ungleich höhere Zahl an Varianten, als wenn man jeweils die angrenzenden Grapheme und damit gewisse Regelmäßigkeiten bei der Schreibweise bestimmter Silben mit einbezogen hätte.</p>
<p>Zwar besteht weiterhin kein Zweifel daran, dass die Graphem-Phonem-Korrespondenzen im Englischen weniger regelhaft sind als z.B. im Italienischen oder Finnischen. Dennoch sollte man sich darüber bewusst sein, dass es trotz allem auch in der englischen Rechtschreibung gewisse (und vor allem lern- und trainierbare!) Regelmäßigkeiten gibt.</p>
<h3>In diesem Artikel verwendete Literatur</h3>
<p>Kessler, B., &amp; Treiman, R. (2003): Is English spelling chaotic? Misconceptions concerning its irregularity. In: <cite>Reading Psychology, 24,</cite> S. 267-289.</p>
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		<title>Das Chaos der englischen Aussprache</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 10:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[David Gerlach]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog und Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[aussprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Der in der englischen Sprache oft problematische Zusammenhang zwischen Graphem (also der geschriebenen Form) und Phonem (der ausgesprochenen Form) wird uns hier im Blog noch häufiger beschäftigen. Über Markus Brendel fand ich das folgende Gedicht &#8211; vorgetragen von einer amerikanischen Muttersprachlerin -, das genau die Unregelmäßigkeiten in der Aussprache bestimmter Wörter thematisiert. Das komplette Gedicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der in der englischen Sprache oft problematische Zusammenhang zwischen Graphem (also der geschriebenen Form) und Phonem (der ausgesprochenen Form) wird uns hier im Blog noch häufiger beschäftigen. Über <a href="http://www.der-englisch-blog.de/2010/10/11/das-chaos-der-englischen-aussprache/" target="_blank">Markus Brendel</a> fand ich das folgende Gedicht &#8211; vorgetragen von einer amerikanischen Muttersprachlerin -, das genau die Unregelmäßigkeiten in der Aussprache bestimmter Wörter thematisiert.</p>
<p style="text-align: center;">
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<p style="text-align: left;">Das komplette Gedicht finden Sie <a href="http://www.der-englisch-blog.de/2010/10/11/das-chaos-der-englischen-aussprache/" target="_blank">in Markus Brendels Blog</a>.</p>
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